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Berichte

Beim Support nicht nachgelassen

Details Obwohl der Zweitliga-Auftakt gegen Wehen mit 2:3 verloren ging, haben die Neckartaler in der Unterstützung nicht nachgelassen.

Nach 2:0 Führung noch 3:2 verloren und alle Gegentreffer nach einer Ecke kassiert - das war das ernüchternde Fazit des Zweitliga-Auftakts unserer Hoffenheimer. Während unsere Mannschaft in der ersten halben Stunde den Gegner schwindlig spielte und durch Copado und Vorsah verdient in Führung ging, verlor sie anschließend die Ordnung und zeigte die schon überwunden geglaubten Unsicherheiten in der Abwehr. Immerhin parierte Daniel Haas einen Elfer und setzte damit einen Gegenakzent, nach welchem sich die Mannschaft beim Spielstand von 2:2 nochmals aufbäumte. Das dritte Gegentor kurz vor dem Schlusspfiff ging hingegen auf seine Kappe.

Die Neckartaler waren zwar urlaubsbedingt ein wenig geschwächt, lieferten aber mit etwa 35 Anwesenden in Fanclub-Outfit insgesamt ein sehr gutes und geschlossenes Bild ab. Lutz kam sogar mit dem Fahrrad von Neckargemünd ins Stadion! Erstmals kam auch Romans Megafon zum Einsatz und die Abstimmung mit den Zwinger-Vorsängern klappte prompt besser. Wichtig war uns, dass wir auch beim zwischenzeitigen Leistungseinbruch unserer Mannschaft, als es im Stadion verdächtig ruhig wurde, nicht in der Unterstützung nachgelassen, sondern eher noch mehr "Gas gegeben" haben. Das ist die richtige Fan-Einstellung!

Allerdings waren wir nach dem Schlusspfiff ziemlich enttäuscht, als sich nur wenige Spieler vor der Fankurve einfanden. Dies war auch ein Thema auf der Mitgliederversammlung des Fanclub Neckartal am 10. August im "Palermo". Hier wurde im Gespräch mit Torsten Hartl, dem erfahrenen "Zwinger"-Chef, deutlich, wo viele Fans noch Defizite in der Zusammenarbeit mit dem Verein sehen. So zeigte man wenig Verständnis, wenn Fanaktionen, welche die Mannschaft unterstützen sollen, behindert werden.

Bei der Mitgliederversammlung war im übrigen ein Kamerateam des ZDF anwesend, das eine Langzeitdokumentation über 1899 Hoffenheim und sein Umfeld dreht. Die vom Registergericht gewünschte Satzungsänderung wurde einstimmig befürwortet. Es wurde bekannt gegeben, dass eine Unfallversicherung für die aktiven Vereinsmitglieder abgeschlossen wurde, welche die aktuellen Finanzreserven komplett aufbraucht. Deshalb sollen nun verstärkt Fördermitglieder und Sponsoren gesucht werden. Man stimmte sich zudem auf das erste Auswärtsspiel in Mönchengladbach ein: "Wahrscheinlich werden sich hier 150 Hoffenheimer Fans einer Übermacht von über 40.000 Gladbachern gegenübersehen", wurden die Größenverhältnisse deutlich gemacht.

Sieg beim ersten Auftritt des FC Neckartal

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In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals siegte 1899 Hoffenheim gegen FC Augsburg mit 4:2.

Zum inoffiziellen Saisonbeginn mit dem Heimspiel im DFB-Pokal hatte der FC Neckartal seinen ersten Auftritt im Dietmar-Hopp-Stadion. Unter unserem schönen Spanntransparent sammelten sich 48 Neckartaler, ein Großteil schon in den neuen Fanshirts, und erwiesen sich bereits bei dieser Premiere als wirkungsvolle Verstärkung im B-Block.

Doch zunächst zum Spiel: Unsere Mannschaft begann sehr nervös mit zahlreichen Fehlpässen und Stellungsfehlern. Die Augsburger erwiesen sich als der erwartet starke Gegner, konnten jedoch aus ihrer drückenden Überlegenheit in den ersten Spielminuten keinen zählbaren Nutzen ziehen. Statt dessen gelang Copado aus einem Konter die 1:0 Führung. Das Schiedsrichter-Gespann zeigte wenig Durchblick, insbesondere dem linken Linienrichter unterliefen zahlreiche Stockfehler. So kamen die Augsburger in der 45. Minute zu einem Elfer, weil Nilsson im Strafraum etwas ungeschickt, aber eigentlich nicht elfmeterreif agierte. Nach der Pause kam 1899 deutlich selbstbewusster aus der Kabine, begann auch druckvoll, musste dann aber das 1:2 hinnehmen. In dieser Situation spürte man auf den Rängen schon ein gewisses Grübeln in der Mannschaft. Hier war es motivierend, dass die Fans nicht nachließen und nach dem Motto "Hoff'ner geben niemals auf" die Mannschaft nach vorne trieben. Die 99er wurden danach spielbestimmend und Ibisevic erzielte den verdienten und umjubelten Ausgleich. In der Verlängerung zeigte sich die bessere Kondition unserer Mannschaft, insbesondere Paljic wirbelte förmlich an der Außenbahn. Ihm gelang dann auch das 3:2 und - nach einem nicht anerkannten Tor unserer Seite - schließlich kurz vor Spielende Salihovic das souveräne 4:2.

Ein Auftakt nach Maß also für die Neckartaler. Mit unseren 3 Trommeln und den - auch ohne "Singstunde" - schon recht gut funktionierenden Schlachtrufen wurden wir von der ersten Minute an ein wichtiger und gut vernehmbarer Teil der Fankurve. Da wir uns zum Ziel gesetzt haben, die Fankultur auf die linke Seite hinterm Tor hinüberzutragen, waren wir räumlich etwas abgesetzt von den anderen Fans. Dennoch klappte die Abstimmung mit den Vorsängern vom Zwinger verhältnismäßig gut, wenn man bedenkt, dass wir das nie geübt hatten und man wegen deren defekten Megafon nur auf Handzeichen und Lippenlesen reagieren konnte. Diese Koordination wird sicher mit wachsender Erfahrung noch besser werden, wir werden umgekehrt sicher den einen oder anderen neuen Spruch ins Stadion bringen.

In der Halbzeitpause wurden alle Fanclubs von Mike Diehl vorgestellt, wir kamen bewusst als letzte dran und anschließend wurde unser Song "Der 12. Mann" in voller Länge abgespielt. Das hat uns stolz gemacht und wir wünschen uns vom Verein, dass dieser Song künftig zum festen Repertoire vor Spielbeginn gehört.

Anschließend ging es noch nach Neckargemünd zum Freddy-Wonder-Konzert auf dem Marktplatz, wo wir unter großem Beifall des zahlreichen Publikums die Nachricht vom Heimsieg verbreiteten: "Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!" Als nächsten Gegner wünschen wir uns natürlich einen Bundesligisten, aber jeder andere ist uns auch recht - Hauptsache, wir haben wieder Heimrecht. Die Vorfreude auf die 2. Liga und das Heimspiel gegen Wehen ist jedenfalls geweckt.

Willkommen beim Fanclub Neckartal

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Der zwölfte Mann für Hoffenheim


Am 29. Juni 2007 wurde der Fanclub Neckartal in Neckargemünd gegründet.

Rund drei Dutzend Fußballfans vornehmlich aus Neckargemünd, Wiesenbach, Mauer und Lobbach aber auch bis hin nach Sandhausen gründeten am vergangenen Freitag den ersten offiziellen Fanclub des frisch gebackenen Zweitligisten 1899 Hoffenheim. Sie wählten dazu die Form des Vereins, was eine Seltenheit im Fanbereich ist, aber bei den Offiziellen aus Hoffenheim positiv aufgenommen wurde.
Hoffenheims Marketing-Mann Mike Diehl zeigte sich jedenfalls auf der Gründungsveranstaltung im großen Ankersaal in Neckargemünd beeindruckt von der Professionalität der Vereinsmacher und freute sich, dass auch zahlreiche junge Anhänger diesen Weg mitgingen. Wie die Initiatoren betonten, wolle man mit der Vereinsgründung „klare Verantwortlichkeiten schaffen“, gegen das schlechte Image von Fußballfans ein Zeichen „gegen Gewalt und Rassismus“ setzen und letztlich als Verein den Mitgliedern auch mehr bieten können, etwa verbilligte Fanartikel oder eine Unfallversicherung.
Das Wichtigste sei aber der Spaß am gemeinsamen Fußballerlebnis. Während Kassenwart Ralf Zinkel von der „Vorfreude“ auf eine tolle Zweitligasaison schwärmte, sprach Initiator Thomas Schmitz-Günther in seiner Rede vom „Kurpfälzer Sommermärchen“, das 1899 Hoffenheim der Region beschere, aber auch von der Notwendigkeit des „Zwölften Manns“, damit sich Hoffenheim in der starken Liga behaupten könne. Auch das Logo des neuen Fanvereins solle symbolisieren, dass die Fans den Fußballclub „zum Fliegen bringen“. Der Fanclub Neckartal will die Begeisterung über den Höhenflug des regionalen Fußballs ins Stadion tragen und in der Region für den aufstrebenden Zweitligisten werben.
Die Formalitäten waren unter der Regie des Wahlleiters Mike Diehl schnell erledigt: Satzung und Beitragsordnung einstimmig akzeptiert und durch die Bank einstimmig der Vorstand des Fanvereins gewählt. Präsident ist Thomas Schmitz-Günther aus Neckargemünd, Vizepräsidenten Axel Seufert (Dilsberg) und Ralf Zinkel (Wiesenbach), im erweiterten Vorstand sitzen Andreas Beck (Wiesenbach), Jochen Kreutz, Ina Plonka und Hermann Streib (alle Neckargemünd). Zu Kassenprüfern wurden die beiden Mückenlocher Joachim Bergsträsser und Herwart Jakob gewählt. Die Jugendlichen der „Joung Boyz“ wählten Max Zinkel zu ihrem Sprecher.
Zwei Tage nach der Gründung zeigte sich eine Abordnung bereits beim Trainingsautakt der TSG. Der erste offizielle „Auftritt“ findet aber beim DFB-Pokalspiel am 03. August gegen den FC Augsburg statt. Bis dahin will man sich mit Fanshirts, Trommeln, Transparenten und Fahnen ausstatten, damit man den neuen Club auch wahrnimmt. Zum Abschluss der Gründungsveranstaltung sang man gemeinsam das vom Präsidenten verfasste Vereinslied „Der Zwölfte Mann“, das sicher noch manches Mal im Stadion zu hören sein wird.

Vorstandssitzung am 13.07.2007

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Am Freitag, den 13. Juli traf sich der neu gewählte Vorstand des Fanclub Neckartal zu seiner ersten Sitzung.

Die Sitzung fand im "Palermo" Wiesenbach statt. Der Vorstand war vollzählig anwesend. Vorab gab es noch ein Gespräch mit Uwe Kampp, Vertriebsdirektor der Sparkasse Heidelberg, welche ihre Unterstützung anbietet. Die Sparkassen der Region sind als Partner von 1899 Hoffenheim eingestiegen und wollen nun mit uns einige Projekte gemeinsam machen. Außerdem stellte sich Peter Olbert von der Polizei Sinsheim bei uns vor, der Polizeibeauftragte für 1899.

Bei der anschließenden Vorstandssitzung wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Mitgliederwerbung: Es sollen Flyer in Geschäften ausgelegt werden. Auf einem Feuerwehrfest vom Dilsberg soll Werbung betrieben werden. Ebenfalls auf dem Freddy-Wonder-Konzert am 3.8. in Neckargemünd (langer Freitag). Es soll möglich sein, sich im Internet einen Mitgliedsantrag herunterzuladen. Bei Mitgliederwerbung bietet zudem ebenfalls die Sparkasse Unterstützung an (jugendliche Kontoinhaber). Es wird festgestellt, dass bereits einige Fördermitglieder (Firmen) Interesse gezeigt haben.

2. Internet-Homepage: Für den Internetauftritt ist Jonas Knopf verantwortlich. Er hat bereits ein Grundgerüst erarbeitet, die Seite soll in ca. einer Woche online gehen. Es wurden verschiedene Verbesserungsvorschläge gemacht. Es wurde mehrheitlich gegen einen Newsletter votiert. Axel und tsg sollen sich um Inhalte kümmern.

3. Merchandising: Für Fanartikel ist Jochen zuständig. Er stellt die fertigen Polo-Shirts vor, es wird beschlossen, wie die Kapuzenshirts für die "Joung Boyz" aussehen sollen. Jochen stellt die Entwürfe für die Auto-Aufkleber vor. Der Vorstand gibt für den Druck grünes Licht. Andreas und Hermann unterstützen Jochen beim Fanartikel-Verkauf. Für die Aufnäher auf der Jeansjacke wird ein Gestaltungsauftrag vergeben. Der Verein übernimmt die Kosten der Stickvorlage, die Aufnäher müssen die Betreffenden selbst bezahlen. Es wird beschlossen, ein Tranparent in Auftrag zu geben. Das Transparent soll nicht durch Werbung finanziert werden.

4. Versicherungen: Ina wird beauftragt, verschiedene Angebote für Versicherungen (Unfallversicherung der Mitglieder, Vereinshaftpflicht) einzuholen. Es zeichnet sich ab, dass die Kosten einen Großteil der Beitragseinnahmen aufzehren werden.

5. CD: Bei einem mit tsg befreundeten Musikproduzenten sollen die Vorstände (und alle Mitglieder, die Zeit finden) am 19./20.7. das Vereinslied "einsingen", es soll als CD produziert und möglichst am 3.8. "uraufgeführt" werden. tsg kümmert sich um die Rechtsfragen.

6. Verantwortlichkeiten: Ralf erklärt sich bereit, das Archiv zu führen (Presseberichte an ihn!). Andreas stellt sich als Jugendbeauftragter des Vorstands zur Verfügung. Er will sich auch darum kümmern, dass die Jugendlichen eine Mitfahrgelegenheit finden. Ina kümmert sich um Briefpapier. Roman stellt seine Trommeln und sein Megafon für den 3.8. zur Verfügung, da er selbst verhindert ist.

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